Wir sind ein Kreis Ehrenamtlicher, die sich Fairness und Gerechtigkeit im Handel mit den ärmeren Ländern der Erde, gerade im Zeitalter der Globalisierung, zum Ziel gesetzt haben. Wir heißen Eine­-Welt-­Laden, weil wir nicht nur Produkte aus den sog. „Entwicklungsländern“ anbieten, sondern auch Produkte, gefertigt von Menschen am Rande unserer Gesellschaft. Unser Eine-Welt-Laden Förderverein wird von der ev. Kirchengemeinde Dagersheim und der kath. Kirchengemeinde Dagersheim/Darmsheim mitgetragen und ist vom Finanzamt Böblingen als gemeinnützig anerkannt.

Wir möchten

  • den fairen Handel ins Bewusstsein unserer MitbürgerInnen rücken
  • erklären was fairer Handel ist, wie er kontrolliert wird, welche Vorteile er auch für uns bringt
  • bewusst machen, woher die Produkte in unseren Supermärkten und Boutiquen kommen und unter welchen, teils unmenschlichen, Bedingungen sie gefertigt wurden
  • zum Kauf fair gehandelter Produkte bewegen
  • in Dagersheim FairTrade Produkte anbieten

Mit den Verkaufserlösen aus unserem Laden, Mitgliedsbeiträgen, Spenden und eventuellen Aktionserlösen werden bestimmte, von den Mitgliedern ausgewählte, Projekte unterstützt.

Lebensmittel
aus fairem Handel zum großen Teil aus biologischem Anbau. Kaffee, Tee, Kakao, Wein, Saft, Gewürze, Reis, Quinoa, Honig, Schokolade, Nudeln, Gebäck, Nüsse, Süßes ...

Geschenkartikel - Kunsthandwerk
aus Holz, Leder, Glas, Keramik, Speckstein, Baumwolle, Seide. Taschen, Körbe, Geldbörsen, Tücher und Tischwäsche, Schmuck, Kinderspielzeug uvm.

Sonstiges
umweltfreundliche Wachsmalstifte, Servietten und Postkarten

Unsere Fairhandels Importeure

  • WeltPartner Fair Trade Genossenschaft Ravensburg
  • gepa ­ Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbh
  • El­puente ­ parnerschaftlicher Welthandel GmbH
  • BanaFair ­ Bio­ Bananen aus fairem Handel
  • u.a. kleinere Organisationen

arbeiten gemeinnützig. Sie und ihre Handelspartner werden von unabhängigen Inspektoren der FairTrade Labelling Organizations International (FLO) regelmäßig überprüft.

Soziale Werkstätten hier

  • Nudelhaus ­Trossingen ­ Verein "Lebenshaus"
  • Casa S.O.L.E. ­ gemeinnützige Jugendhilfegesellschaft mbH

Fairer Handel möchte erreichen, dass die ProduzentInnen und Kleinbauern von ihrer Arbeit auskömmlich leben können und eine Perspektive für die Zukunft haben, die es ihnen erlaubt, ihre Kinder zur Schule zu schicken, denn Bildung ist und bleibt der erste und wichtigste Schritt in eine bessere Zukunft. Und genau aus diesem Grund fördern wir auch in diesem Jahr mit unserem Gewinn Schulen in Guatemala und Afrika. Schulprojekte zu deren Initiatoren persönlicher Kontakt besteht, so dass wir wissen, dass jeder Cent ankommt. So gehen je 1500€ an:

  • APEI - Schulen in Guatemala, der Dagersheimerin Ingrid Raffel
  • die „Schule des Lebens“ in Tansania und die Schulspeisung in Moschi, kath. Kirchengemeinde Dagersheim/Darmsheim und
  • EineWelt-Pamoja, der Darmsheimer Verein um Familie Richter, er baut und betreibt eine Schule in Dares Salaam

Und weitere 1500€ gehen an

  • (I)ntact - Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen e.V. Kontaktperson ist die Stuttgarter Opernsängerin Gudrun Kohlruss. Sie schrieb uns mailwendend: „Tausend Dank für diese super Spende. Wir freuen uns riesig darüber. Der Verein ist nach wie vor sehr aktiv. Wir haben viel Aufklärungsarbeit in Ghana, Burkina Faso und Senegal laufen. Das Büro in Benin konnten wir mit Personal und Ausstattung erweitern, damit noch mehr Projekte parallel laufen könnten.“ 15€ reichen, um ein Mädchen vor der Beschneidung zu retten.

Was ist eigentlich fair am Fairen Handel?

Der Faire Handel garantiert dem Erzeuger einen Mindestpreis, der die Produktionskosten und Löhne deckt. Bei Lebensmitteln wie Kaffee, Tee, Kakao oder Zucker liegt der Mindestpreis in der Regel über dem Weltmarktpreis. Ist dies nicht der Fall, wird der Weltmarktpreis bezahlt. Zusätzlich erhalten die Erzeuger eine Fairtrade-Prämie, die sie für soziale Projekte ausgeben, wie zum Beispiel den Bau von Schulen, Kindergärten, Krankenstationen oder Trinkwasserbrunnen. Illegale Kinderarbeit ist verboten.

Was gibt es aus Fairen Handel zu kaufen?

Neben Kaffee, Tee, Schokolade und Honig gibt es ein immer größeres Angebot an Lebensmitteln und eine Vielzahl (kunst)handwerklicher Produkte wie Schmuck, Lederwaren, Gefilztes, Tüchern, Keramik, Fußbällen und Spielzeug, ja sogar Kleidung und Teppiche.

 

Wo gibt es fair gehandelte Produkte und wie erkennt man sie?

Das vielfältigste Angebot bieten die Weltläden. Textilien gibt es im Versand und in einzelnen Weltläden. Bioläden und auch Supermärkten bieten zunehmend mehr Lebensmittel aus Fairem Handel an. Achten Sie hier auf das Fairtrade- oder WFTO-Siegel. Beide garantieren die internationalen Standards im Fairen Handel. Die Einhaltung dieser Standards wird regelmäßig vor Ort kontrolliert. Die Weltläden haben zudem einen eigenen TÜV für das Kunsthandwerk, den ATO-TÜV.

 

Was sind Fair Handels Importeure

Faire Handels Importeure wie die GEPA, El Puente und WeltPartner führen ein so genanntes Vollsortiment, in dem alle Waren die enthalten sind, nach den Regeln des Fairen Handels hergestellt werden. BanaFair, handelt ausschließlich mit fair produzierten Bananen.

Welche Verpflichtungen haben die Fair Handels Importeure und Handelsgesellschaften?

Sie bezahlen einen garantierten Mindestpreis, mindestes aber den Weltmarktpreis und einen Fairtrade-Aufschlag. Sie garantieren den Erzeugern langfristige Zusammenarbeit und geben ihnen damit Planungssicherheit. Sie kaufen direkt beim Erzeuger ein und machen keine Geschäfte mit Zwischenhändlern. Auf Wunsch zahlen sie einen Teil des Kaufpreises im Voraus an die Erzeuger aus, damit die Kosten für Produktion und Ernte gedeckt werden können, ohne sich zu verschulden.

Beispiel: Kaffee

Kaffee in den Weltläden ist zu 100% fair gehandelt. Er wird überwiegend von Genossenschaften/Kooperativen angebaut, deren Mitglieder sich verpflichten wichtige Entscheidungen gemeinsam und demokratisch zu treffen, bei der Produktion die Umwelt zu schützen und für Arbeitssicherheit zu sorgen. Mindestpreis, Fairtrade Prämie und Bio-Aufschlag bewirken, dass bei den Erzeugern viel mehr Geld je Kilo Kaffee ankommt. Die Mitglieder entscheiden demokratisch, wofür die Fair Handelsprämie verwendet wird.

Beispiel: Tee

Fair gehandelter Tee stammt von Plantagen, die sich verpflichten, die gesetzlich vorgeschriebenen sozialen Mindeststandards des jeweiligen Landes einzuhalten, den Fairtrade-Aufschlag auf gesonderten Bankkonten aufzubewahren und ein Komitee aus Arbeitern und Plantagenleitern darüber entscheiden zu lassen, wofür genau das Geld ausgegeben wird. Gezahlt wird ein Grundpreis, der die Produktionskosten decken, ein Fairtrade- und ggf. ein Bio-Aufschlag. Wie beim Kaffee kommt mehr beim Produzenten an. Jedes Päckchen Tee im Weltladen ist zu 100% fair gehandelt.

Beispiel: Schokolade - nur zur Hälfte fair?

Schokolade zählt zu den Mischprodukten. Für Schokolade aus dem Weltladen oder mit dem Transfair Siegel gilt grundsätzlich: Alle verwendeten Zutaten, die als Fairtrade-Rohstoffe verfügbar sind, wie Zucker, Kakao, Nüsse müssen auch zu 100% dort gekauft werden. Aber es dürfen auch Zutaten verwendet werden, etwa Milch, die es (noch) nicht aus fairem Handel gibt. In der Summe müssen von der 100g Tafel mindestens 51g aus fairem Handel stammen.

 

  • werden Sie Kunde bei uns
  • werden Sie Mitglied im Eine-Welt-Laden Förderverein, dann finden Sie hier den Aufnahmeantrag,  unsere Vereinssatzung 
  • unterstützen Sie uns aktiv im Laden bei der Verkaufsarbeit. Wenn Sie Lust dazu haben, dann rufen Sie an: Bärbel Ferkinghoff­-Wiese (07031 675980), Sybille Frey (07031 675747) oder kommen einfach zu den Öffnungszeiten mal im Laden vorbei.

Di - Sa 9-12 Uhr
Mo, Di, Mi, Fr 15-18 Uhr

Hier finden Sie uns

Kirchgasse 12 
71034 Böblingen

Telefon: 07031 676512